{"id":139,"date":"2008-08-25T22:19:11","date_gmt":"2008-08-25T22:19:11","guid":{"rendered":"http:\/\/fmtvnet.wordpress.com\/?p=139"},"modified":"2008-08-25T22:19:11","modified_gmt":"2008-08-25T22:19:11","slug":"john-f-kennedy-in-1961-gegen-geheimgesellschaften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fm-tv.net\/wordpress\/?p=139","title":{"rendered":"John F. Kennedy in 1961 gegen Geheimgesellschaften"},"content":{"rendered":"<p><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;   &lt;![endif]--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom:12pt;text-align:left;\"><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;   &lt;![endif]--><br \/>\n<span style=\"text-decoration:underline;\">wichtiger Hinweis f\u00fcr Leser:<\/span> Bitte klicken Sie, um den gesamten Artikel zu sehen, oben direkt auf den Haupttitel im schwarzen Feld mit der weissen Schrift!<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">____________________________________________<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom:12pt;text-align:center;\">\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom:12pt;text-align:center;\"><strong><span style=\"font-size:10pt;font-family:Arial;\">The President and the Press<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size:10pt;font-family:Arial;\"><br \/>\nPr\u00e4sident John F. Kennedys Rede im Jahre 1961 vor der American Newspaper Publishers Association<\/span><\/p>\n<p>Waldorf-Astoria Hotel<br \/>\nNew York City, 27. <span style=\"font-size:10pt;font-family:Arial;\">April 1961<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size:10pt;font-family:Arial;\"><br \/>\nHerr Vorsitzender, meine Damen und Herren!<\/span><\/p>\n<p>Ich sch\u00e4tze ihre gro\u00dfz\u00fcgige Einladung sehr, heute Abend hier zu sein.<br \/>\nSie tragen schwere Verantwortung in diesen Tagen;\u00a0 und ein Artikel, den ich vor einiger Zeit gelesen habe, erinnerte mich daran, wie besonders schwer die B\u00fcrden gegenw\u00e4rtiger Ereignisse auf Ihrem Berufstand lasten.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size:10pt;font-family:Arial;\">Sie erinnern sich vielleicht, dass 1851 die New York Herald Tribune, finanziert und herausgegeben von Horace Greeley, einen unbekannten Journalisten namens Karl Marx als ihren Korrespondenten in London angestellt hatte.<br \/>\nUns wird erz\u00e4hlt, dass Auslandskorrespondent Marx, v\u00f6llig abgebrannt, mit\u00a0 einer kranken u. unterern\u00e4hrten\u00a0 Familie, st\u00e4ndig an Greeley und den Managing Editor Charles Dana appelliert hat, seine au\u00dferordentlich gro\u00dfz\u00fcgige [Ironie]\u00a0 Bezahlung von 5 Dollar pro Ausgabe zu erh\u00f6hen, eine Bezahlung, die er und Engels undankbar als den \u201clausigsten unbedeutenden b\u00fcrgerlichen Betrug\u201c bezeichnet haben. [ Lachen, Beifall]<\/span><\/p>\n<p>Als aber all seine Appelle abgelehnt wurden, sah sich Marx nach anderen M\u00f6glichkeiten des Lebensunterhalts und des Ruhmes um, beendete schlie\u00dflich sein Verh\u00e4ltnis zur Tribune und widmete seine Talente ganzt\u00e4gig dem, was der Welt sp\u00e4ter als Samen des Leninismus und Stalinismus, der Revolution und dem Kalten Krieg \u00fcbergeben werden w\u00fcrde. [Lachen, Beifall]<\/p>\n<p>Wenn ihn diese kapitalistische New Yorker Tageszeitung nur freundlicher behandelt h\u00e4tte, wenn Marx nur ein Auslandskorrespondent geblieben w\u00e4re, dann w\u00e4re die Geschichte m\u00f6glicherweise anders verlaufen. Und ich hoffe, dass sich alle Verleger an diese Lektion erinnern werden, wenn sie das n\u00e4chste Mal eine armselige Forderung f\u00fcr eine kleine Erh\u00f6hung der Auslagenrechnung von einem unbekannten Zeitungsmann empfangen.<br \/>\nusw. . . .<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size:10pt;font-family:Arial;\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size:10pt;font-family:Arial;\"><br \/>\n. . . Mein Thema heute Abend ist wichtiger f\u00fcr Publizisten und Herausgeber.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"background:yellow none repeat scroll 0 0;\">Ich m\u00f6chte \u00fcber unsere gemeinsame Verantwortung im Angesicht einer Gefahr reden, die uns alle betrifft.<br \/>\nDie Ereignisse der letzen Wochen haben vielleicht geholfen, diese Herausforderung zu erhellen; aber das ganze Ausma\u00df der Bedrohung hat seit vielen Jahren unter der Oberfl\u00e4che gelegen.<\/span><\/p>\n<p>Was auch immer unsere Hoffnungen f\u00fcr die Zukunft sind \u2013 entweder diese Bedrohung zu reduzieren oder mit ihr zu leben \u2013 es gibt keine Flucht vor ihr , weder vor ihrem Ausma\u00df noch vor ihrem Bedrohungspotential f\u00fcr unser \u00dcberleben und unsere Sicherheit \u2013 es ist eine Herausforderung , die uns auf aussergew\u00f6hnliche Weise in jeglicher Lebenssph\u00e4re konfrontiert.<\/p>\n<p>Diese t\u00f6dliche Gefahr f\u00fcr unsere Gesellschaft stellt zwei Anspr\u00fcche direkter Art sowohl an den Pr\u00e4sidenten als auch an die Presse \u2013 zwei Anspr\u00fcche, die fast widerspr\u00fcchlich zu sein scheinen, die aber vers\u00f6hnt und befriedigt werden m\u00fcssen, wenn wir dieser nationalen und gro\u00dfen\u00a0 Gefahr begegnen wollen.<\/p>\n<p>Ich spreche zuerst \u00fcber die Notwendigkeit gr\u00f6\u00dferer \u00f6ffentlicher Information; und zweitens \u00fcber die Notwendigkeit gr\u00f6\u00dferer amtlicher Geheimhaltung.<\/p>\n<p>I.<br \/>\nAllein das Wort \u201cGeheimnis\u201d ist in einer freien und offenen Gesellschaft unannehmbar; und als Volk sind wir \u2013 historisch und von Natur aus <strong><span style=\"background:yellow none repeat scroll 0 0;\">\u2013 Gegner von Geheimgesellschaften, geheimen Eiden und anderen geheimen Vorg\u00e4ngen.<\/span><br \/>\n<\/strong><br \/>\nWir entschieden schon vor langer Zeit, dass die Gefahren exzessiver Geheimhaltung \u201eunpassender\u201c Fakten diejenigen Gefahren bei weitem \u00fcberwiegen, die genannt werden, wenn es darum geht, diese Geheimhaltung zu rechtfertigen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"background:yellow none repeat scroll 0 0;\">Auch heute hat es wenig Wert, den Gefahren, die von einer Geheimgesellschaft ausgehen, zu begegnen, indem man die gleiche unvern\u00fcnftige Geheimhaltung imitiert, die sie pflegen.<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Auch heute hat es kaum Wert, das \u00dcberleben unserer Nation sicher zu stellen, wenn unsere Traditionen nicht mir ihr \u00fcberleben.<\/p>\n<p>Und es gibt die gro\u00dfe Gefahr, dass ein angenommenes Bed\u00fcrfnis nach erh\u00f6hter Sicherheit von den \u00c4ngstlichen dazu benutzt wird, seine Bedeutung \u00fcber die Grenzen amtlicher Zensur und Geheimhaltung auszuweiten.<\/p>\n<p>Ich beabsichtige nicht, dies zu erlauben, soweit es in meiner Macht steht.<\/p>\n<p>Und kein Beamter meiner Regierung, ob sein Rang hoch oder niedrig sei, zivil oder milit\u00e4risch, sollte meine Worte von heute Abend als Entschuldigung daf\u00fcr interpretieren, die Nachrichten zu zensieren, Widerspruch zu unterdr\u00fccken, unsere Fehler zu vertuschen, oder von der Presse oder der \u00d6ffentlichkeit Fakten fern zu halten, die sie zu wissen begehren.<\/p>\n<p>Aber ich bitte jeden Herausgeber, jeden Chefredakteur und jeden Nachrichtenmann der Nation,\u00a0 seine Gepflogenheiten erneut\u00a0 zu untersuchen, und die Natur der gro\u00dfen\u00a0 Bedrohung f\u00fcr unsere Nation wahrzunehmen.<\/p>\n<p>Denn wir werden weltweit angegriffen von einer monolithischen und <strong><span style=\"color:black;\">ruchlosen Verschw\u00f6rung<\/span><\/strong><span style=\"color:black;\">, <\/span><strong>die sich vor allem\u00a0 auf verdeckte Operationen st\u00fctzt, um ihren Einfluss auszudehnen <\/strong>\u2013 sie st\u00fctzt sich auf <strong>Infiltration <\/strong>anstatt Invasion; auf Unterwanderung anstatt\u00a0 Wahlen; auf Einsch\u00fcchterung anstatt\u00a0 freier Wahl; auf n\u00e4chtliche Guerillaangriffe anstatt auf Armeen bei Tag.<\/p>\n<p>Es ist ein System, das sich riesiger menschlicher und materieller Ressourcen verpflichtet hat und zu einem festen Knoten verband, zu einer hoch effizienten Maschine, die Operationen milit\u00e4rischer, diplomatischer, geheimdienstlicher, wirtschaftlicher, wissenschaftlicher und politischer Art verbindet.<\/p>\n<p>Ihre Vorbereitungen sind geheim, nicht ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">Soweit John F. Kennedy 1961. Auch ein Motiv f\u00fcr seine Ermordung . . .<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\"><a href=\"http:\/\/fmtvnet.wordpress.com\/\">zur Titelseite<\/a><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>wichtiger Hinweis f\u00fcr Leser: Bitte klicken Sie, um den gesamten Artikel zu sehen, oben direkt auf den Haupttitel im schwarzen Feld mit der weissen Schrift! ____________________________________________ The President and the Press Pr\u00e4sident John F. Kennedys Rede im Jahre 1961 vor der American Newspaper Publishers Association Waldorf-Astoria Hotel New York City, 27. 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